Python Coach

Python Coach

Bildquelle: By Gribeco - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26897024

Ich habe dieses Wochenende meine ersten Sitzungen als Python Coach gemacht, Nachhilfeportale haben mir die Möglichkeit, meine Erfahrungen weiterzugeben, eröffnet.

Beim reflektieren der beiden Sitzungen ist mir etwas aufgefallen, was ich euch mitteilen möchte.

Ich fing 1985 an zu programmieren, zuerst auf einem C-64 im Supermarkt der zum Ausprobieren da stand; meine Mutter verbat mir den Kauf eines Homecomputers. Das Verkaufspersonal war begeistert, was ich mit dem Computer machte. Sie wussten nicht, was man mit ihrem Ausstellungsgerät machen konnte. Ich las damals Zeitschriften wie Happy Computer und C-64 und sog alles wie ein Schwamm in mich auf.


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In der 9. Klasse, 1985, durfte ich das Freifach Programmieren besuchen, was ich begeistert machte. Aber bereits in der ersten Stunde war meine Ernüchterung gross.

Ich stellte mir vor, ich würde mehr lernen, anstatt dessen lernten wir ein einfaches Basic auf einem Sharp Mikrocomputer. Dieser hatte nicht einmal einen Bildschirm, sondern nur ein Display und einen Plotter im Format eines Kassenbons. Ich war wirklich enttäuscht.

Ihr seht auf dem Titelbild dieses Blogs, wie dieser Mikrocomputer etwa ausgesehen hat.

Ich fügte mich meinem Schicksal und habe dieses Freifach beendet mit einem einfachen Basic-Programm, welches, für damals, eine potentielle Raumstation, mit dem Kassenbon Plotter darstellte.

Zum Glück werden heute Schüler in Turtle Programmierung mit Python unterrichtet, was ich viel vernünftiger als Einstieg finde.

Nicht jede Schule, nicht jede Universität, hat die nötigen Mittel oder das nötige Können um den Schülern den optimalen Unterricht zu bieten. Und wenn ein Schüler, oder ein Student, etwas erreichen will, braucht er manchmal ein Coaching, eine Unterstützung, welche er weder von der Schule, von der Universität oder den Eltern erhalten kann.

Heute mit den digitalen Möglichkeiten der Kommunikation gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung und diese bedürfen auf Seiten der Schülers oder Studenten, ausser der Zeit und des Coaching Honorars, nicht viel Aufwand.

Aus diesem Grund sage ich: Nehmt diese Möglichkeit wahr, unterstützt eure Kinder, lasst sie ihre Ideen und Visionen verwirklichen.

Wenn ich diese Möglichkeiten 1985 gehabt hätte, würde ich vielleicht einen ganz anderen Blog schreiben. Wer weiss, vielleicht über Quasare und Schwarze Löcher, oder ich hätte beim Aufbau der Internationalen Raumstation geholfen und wäre im Beraterteam für den ersten Marsflug.

In diesem Sinn und Geist wünsche ich euch viel Erfolg!